Diese Karte entstand aus der Beobachtung, dass Nicht-Dazugehören selten ein einzelnes Ereignis ist, sondern eher eine Landschaft, durch die manche Menschen gelegentlich und andere ein Leben lang wandern, wobei sich Schmerz, Freiheit, Einsamkeit, Erkenntnis und Selbstbestimmung oft auf überraschende Weise miteinander vermischen.
Je länger ich über dieses Gelände nachdachte, desto weniger erschien es mir als Defizit und desto mehr als eine besondere Perspektive auf die Welt, denn viele der Fragen, Ideen und Beobachtungen, die später bedeutsam werden, scheinen von Menschen zu stammen, die nie ganz in der Mitte standen.
Diese Karte erhebt deshalb keinen Anspruch darauf zu erklären, wie Zugehörigkeit funktioniert, sondern versucht lediglich sichtbar zu machen, welche Wege, Umwege und Aussichtspunkte entstehen können, wenn man sich außerhalb der vertrauten Pfade bewegt.




